Warum ein eigenes Website Backup? – Mein Hoster sichert doch für mich.

Diese Frage höre ich von meinen Kunden sehr oft, wenn ich Ihnen ein Sicherungs-(Backup) Plugin empfehle.

Ich habe zu Beginn meiner Selbständigkeit „hart“ lernen müssen, wie wichtig ein komplettes Backup meiner Website ist. Schnell geht bei einer Aktualisierung eines Themes oder eines Plugin etwas schief – dies passiert meistens am Wochenende, wenn man niemanden bei vielen Hostern erreicht.
Oder: Das Backup vom Hoster ist 3 Wochen alt, aber vor 2 Wochen hat man viele Änderungen vorgenommen und neue Blogartikel geschrieben.

Gut, wenn man jetzt schnell auf das eigene Backup zurückgreifen kann. 

Ich habe das Plugin UpdraftPlus – die kostenlose Version reicht hier völlig aus – für mich entdeckt und lieben gelernt.

Ohne viele Einstellungen kann ich hier manuelle und automatische Backups inkl. der kompletten Datenbank machen und diese je nach Bedarf offline oder online speichern. Die Zeitintervalle reichen von stündlich bis monatlich – dies ist für jeden Anspruch ausreichend.

Wann man ein Backup machen sollte?

Ich bin da echt ein Sicherheitsfreak – aus Fehlern lernt man – mindestens monatlich, oder:

  • bevor ich Plugins aktualisiere, oder
  • bevor ich mein Theme aktualisiere, oder
  • bevor ich auf eine neue WordPress Version update
  • und wenn ich mehrere Änderungen am Inhalt meiner Website vorgenommen habe.

Somit bin ich beim nächsten Einloggen sicher, dass ich immer die aktuellste Version meiner Website als Backup habe.

Als Speichermedium habe ich meine Dropbox gewählt und ziehe mir dann die Sicherung auf eine externe Festplatte. Bis zu 4 Backups bewahre ich auf, falls sich doch mal ein Virus eingeschlichen hat und ich lieber eine ältere Version, zur Sicherheit, hochladen muss.

Das Problem mit den Vorschaubildern in sozialen Profilen:

 

Oft werden beim Veröffentlichen von Beiträgen oder Verlinken der eigenen Website von den Profilen, wie facebook, twitter oder auch LinkedIn, nicht die Bilder gezogen, die wir gerne hätten. Dies kann mehrere Ursachen haben, meistens fehlen aber die richtigen Open Graph Tags:

og:title – Titel, der in der Vorschau angezeigt wird
og:description – die Beschreibung zur URL
og:image – Vorschaubild, bei WordPress z.B. standardmäßig, wenn sie ein Beitragsbild festgelegt haben
og:url: – URL zum Beitrag auf der eigenen Webseite
og:type: – Inhalt des Beitrags

Wie gehe ich jetzt bei meiner WordPress Webseite vor:

Die Vorgehensweise gilt auch für LinkedIn Profile – auch wenn hier kein eigener Tab für LinkedIn vorhanden ist. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: leider zeigt LinkedIn die Description nicht an.

1.) Für ihre Webseite sollten Sie zuerst ein eigenes Vorschaubild mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellen.
– die optimale Größe ist 1200 x 630 px, im jpg oder png-Format web optimiert speichern
– danach in die Mediathek hochladen

2.) Die einfachste Art in WordPress die Open Graph Daten richtig einzufügen, ohne in den Quellcode einzugreifen, ist die Verwendung von Plugins. Viele User nutzen das Plugin YOAST SEO ja schon und deswegen erkläre ich die Vorgehensweise am Beispiel dieses Plugins (funktioniert auch in der Free-Version):

Klicken Sie auf ihr DashboardSEOSocial

Unter dem Tab KONTEN können Sie alle Profile eingeben, die für Sie wichtig sind
– Änderungen speichern

Unter dem Tab FACEBOOK aktivieren Sie Open Graph Metadaten hinzufügen
– die facebook Anwendungs-ID können Sie leer lassen
– jetzt laden Sie ihr zuvor erstelltes Vorschaubild hoch
– Änderungen speichern

Alle weiteren Tabs nach den Vorgaben ausfüllen.

Jetzt wird ihr hochgeladenes Vorschaubild immer angezeigt, wenn kein weiteres Bild definiert ist bzw. nur ihre Website verlinkt wird. Prüfen können Sie dies z.Bsp. mit folgenden Tools:

facebook Sharing Debugger

linkedin post-inspector

Sie möchten für einzelne Seiten oder Beiträge spezielle Open Graph Metadaten einstellen? Dies geht mit YOAST SEO auch sehr einfach >

Nach ca. 3 Sekunden Ladezeit ist der User meistens weg – Wie ist Ihre Ladezeit?

Findet der User in den nächsten 2 Sekunden auf Ihrer Startseite:

– Alle für ihn wichtigen Erstinformationen?
– Bieten Sie eine für ihn verständliche Problemlösung an?

Auch für eine Website gibt es selten eine zweite Chance!

Ich schaue gerne – als mögliche Kundin – auf Ihre Website:

  • Erkenne ich sofort, was Sie anbieten?
  • Wie ist Ihre Ladezeit? Was sagt Google zu Ihrer Website?
  • Passt Ihre Bildsprache?
  • Eignet sich Ihre Schrift und die Schriftgrößen?
  • Ist Ihr Design responsiv – d.h. mobil gut lesbar und bedienbar?
  • Sind alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt: Impressum, Datenschutz, Cookie-Banner?

Rufen Sie mich einfach an und wir machen gerne einen Termin aus.

Bildsprache für die Website – ein wichtiges Thema!

Eine Website wirkt mit Fotos ansprechender.

Fast jeder kennt das Problem: Woher bekomme ich Content-Fotos?
Es gibt viele Bildarchive mit lizenzfreien und kostenlosen Bildern. Ich rate jedoch meinen Kunden von der Verwendung ab. Das Risiko ist gegeben, dass die Bilder gegen Urheberrechte oder Markenrechte verstoßen. Oder, dass ein fremdes Bild von einem Dritten hochgeladen wurde.

Die Bilder für die Website vom Profi fotografieren zu lassen, ist definitiv die beste und sicherste Lösung. Nicht selten mangelt es aber bei der Gründung am Marketingbudget. Und es geht ja auch nicht nur um das Profilfoto – hier sollte wirklich der Profi ran! –, sondern auch um passende Themenbilder für den Content.

  • Fragen Sie doch mal den Fotografen ihres Vertrauens, ob er Fotos in seinem Fundus hat, die zu ihren Themen passen. Die gibt es dann zwar auch nicht kostenfrei, aber die Nutzungsrechte sind klar definiert und oft passt der Preis.
  • Bei den Stockagenturen lässt sich das ein oder andere Bild kostengünstig erwerben. Die Nutzungs- und Lizenzrechte sind eindeutig. Wichtig, prüfen Sie vorher, ob das Bild in einem anderen Kontext bereits verwendet wurde, der konträr zu Ihrem Business ist.

Mein Tipp:
Durchforsten Sie Ihre Smartphone-Bilder. Wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja hier passende Bilder für Ihre Website. Oder, Sie werden selbst fotografisch kreativ.

Zuletzt: Darf ich ungefragt Fotos aus dem Netz für meine Website nehmen? – Definitiv, nein!
Die Urheberrechte des Fotografen sind zu beachten und das Abmahnrisiko ist hoch.

Es gibt viele Möglichkeiten, auch mit einem kleinen Marketingbudget, rechtssichere Fotos für die eigene Website zu bekommen.

Ich bin überzeugt, ein Menü sollte alle wichtigen Punkte Ihrer Leistungen enthalten, damit der User sofort sieht, was ihm angeboten wird. Das Menü ist genauso wichtig wie die Startseite! Hier zählen die ersten Sekunden.

Bei meinem Menü habe ich ganz bewusst die Referenzen als 1. Menüpunkt gewählt, denn meine User wollen sehen, was ich bis jetzt gestaltet habe. Wenn ihnen gefällt, was sie sehen, melden sie sich für ein Erstgespräch und dann schaut man, ob die Chemie stimmt.

Wie sieht es auf Ihrer Website aus? Wenn Sie Fragen zu Ihrem Menüaufbau haben, rufen Sie mich gerne an.

Wer kennt das nicht: „Ich mag mich nicht auf Fotos! Oh je, und dann noch öffentlich zeigen.“

Geht mir auch so, aber ich empfehle meinen Kunden trotzdem immer ein persönliches Foto auf die eigene Website zu setzen.
Jeder von uns möchte doch wissen, mit wem er es zu tun hat. Und da ist ein persönliches Foto oft schon der Türöffner für ein erstes Gespräch.

Es ist überhaupt nicht wichtig, dass man dafür gerade vom Friseur und/oder professionell gestylt ist – Natürlichkeit strahlt oft viel mehr aus!

Springen Sie einfach über ihren Schatten und lassen Sie von einem professionellen Fotografen ihre Profilfotos machen – es lohnt sich wirklich!
Ich arbeite sehr gerne mit zwei Fotografinnen aus meinem Netzwerk zusammen, die ich aus vollem Herzen empfehlen kann:

Dorothe Willeke-Jungfermann: www.fotografie-willeke-jungfermann.com
Sabine Gassner: gassner-fotografie.de